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Forschung

Ziel der auf langjähriger Forschung basierenden und weiterhin forscherisch begleiteten Initiative Healthy Campus ist die Vermittlung nachhaltigen Gesundheitsbewusstseins und bewegungsbezogenen Lebensstiles für verschiedene universitäre Zielgruppen.

Ziel der auf langjähriger Forschung basierenden und weiterhin forscherisch begleiteten Initiative Healthy Campus ist die Vermittlung nachhaltigen Gesundheitsbewusstseins und bewegungsbezogenen Lebensstiles für verschiedene universitäre Zielgruppen, nämlich Studierende und Mitarbeiter der beteiligten Hochschulen. Dies soll in Zusammenarbeit mit Krankenkassen und weiteren Anbietern im Gesundheitswesen und durch Kooperationen mit Wirtschaftsunternehmen der Region geschehen.

Es geht primär um die Verbesserung der objektiven und subjektiven Gesundheitsparameter sowie der körperlichen und kognitiven Leistungsfähigkeit der Studierenden. Wesentlich ist dabei das Konzept der Gesundheitskompetenz. Höhere Kompetenz geht mit adäquaterem Gesundheitsverhalten, in der Folge mit besserer Gesundheit einher. In der Studie, bei der Initiative geht es also darum, die Beziehungen zwischen Gesundheitskompetenz, explizitem Gesundheitsverhalten und letztendlich der Gesundheit zu optimieren. Körperliche und psychische Gesundheit sind als zentrale Zielgrößen der Gesundheitskompetenz zu sehen. Für unsere Konzeption der Gesundheitskompetenz spielen die innerpsychischen Prozesse der Handlungsregulation, wie vor allem Selbststeuerung und Selbstregulation eine wesentliche Rolle. Wenn Selbstregulation und Selbststeuerung wichtige Komponenten der Gesundheitskompetenz sind, stellt sich letztendlich die Frage, wie solche Fähigkeiten und Fertigkeiten gefördert werden können – das Leitthema unseres Ansatzes.

Deswegen ist der Aufbau einer umfassenden, interdisziplinären gesundheitsbezogenen Angebotspalette und Infrastruktur für Studierende und Mitarbeiter der Universität Bonn und der Deutschen Sportshochschule Köln (DSHS) mit „Leuchtturm-Funktion“ (in Kooperation mit der Stanford University, CA, USA) ein wesentlicher Punkt auf der (Forschungs-)Agenda, nicht zuletzt um die Profilierung der beteiligten Universitäten als „Healthy Campus“ zu erreichen. Dies impliziert kontinuierliche Qualitätskontrolle und wissenschaftliche Evaluation der jeweiligen Maßnahmen und Angebote. Es versteht sich also von selbst, dass die Erforschung von Wirkungen und Interaktionen zwischen Bewegung, emotionaler Stabilität, kognitiver (Studien-)Leistung etc. unter Einschluss der Selbst-Verantwortung für das eigene Befinden und Wohlergehen zentraler Bestandteil der Initiative ist.

Die aus diesem Grunde als längsschnittliche Untersuchung bis 2015 geplante Studie wurde mit Online-Befragungen der Bonner und Kölner Erstsemester des Wintersemesters 2011/12 begonnen.

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